Mode ist ein Thema, das die Menschheit fasziniert, seitdem sie Kleidung trägt. Die Kleidung war bereits in frühester Zeit nicht ausschließlich dazu gedacht, sich zu verhüllen und sich warm zu halten, sie etablierte sich schnell zum gesellschaftlichen Statussymbol und ist bis heute eine Möglichkeit des Ausdrucks der Individualität geblieben. Modeblogger machen das Thema sogar zu ihrem Leitmotiv für eine berichtende Tätigkeit und lassen sich regelmäßig etwas einfallen, was auch die breite Öffentlichkeit interessiert.
Was sind Modeblogs?
Der Modeblog ist ein Blog, in dem sich alles rund ums Thema Mode dreht. Wie dieses aufgefasst wird, liegt am Modeblogger selbst, der die Seite betreibt. Einige posten dort Fotos ihrer eigenen Outfits oder skizzieren Ideen, die sie gerne realisieren würden. Andere designen eigene Mode oder skizzieren ihre Vorstellungen und bloggen daher vorrangig über ihre eigene Kreativität im modischen Bereich. Der Modeblog dient vielen aber auch dazu, eine Dokumentation darüber zu führen, was sich in ihrem Kleiderschrank befindet oder welche Stücke aus den aktuellen Kollektionen sie sich wünschen – und über welche sie eher kritisch denken. Blogger, die nicht ihr eigenes modisches Dasein thematisieren, spezialisieren sich beispielsweise auch auf die Streetstyle-Fotografie und begeben sich dazu regelmäßig in die Großstädte, um interessante, ausgefallene oder besondere Styles an fremden Menschen zu beobachten und diese zu dokumentieren.
Was macht einen guten Modeblog aus?
Ein Modeblog sollte die gleichen Grundvoraussetzungen wie jeder andere Blog erfüllen, um interessant zu bleiben. Damit die Leser zufrieden mit ihm sind und gerne wiederkommen, sollten die Einträge einzigartig sein und daher Spannung aufbringen können. Es bringt beispielsweise wenig, genau die gleiche Meinung wie alle anderen Modeblogger zu vertreten und lediglich von ihnen abzuschreiben, während es wiederum durchaus sinnvoll wäre, die gleiche modische Neuerscheinung zu thematisieren, aber eine ganz eigene Meinung dazu zu entwickeln. Ansonsten macht es beim Modeblog vor allem die Mischung. Man kann den Blog als reine News-Seite verstehen, sollte dann aber aus allen erdenklichen Bereichen der Mode berichten und nie vergessen, die eigene Meinung einfließen zu lassen – es sei denn, man möchte sich als News-Provider verstehen. Wenn man Persönliches einfließen lässt, wollen die Leser sicherlich auch einmal Outfit-Fotos sehen oder die Meinung zu aktuellen Erscheinungen und Produkten hören. Wenn man etwas erfolgreicher bloggt, kommt es langfristig auch auf ein hochwertiges Design an, das zum Blog passt. Die Standard-Designs der Hosting-Anbieter reichen dann oft nicht aus, sind einfach unpassend oder verleihen dem Modeblog keinen eindeutigen eigenen Charakter, der aber wichtig ist, je bekannter er wird. Da Blogs auch nach wie vor zu den sozialen Netzwerken gehören, sind Verlinkungen und Kooperationen mit den anderen Modebloggern mit der Zeit ebenfalls wichtig. Sie sind keine Konkurrenz, wenn man kein Geld mit dem Projekt verdienen will, sondern eher Partner, die sich gegenseitig zu mehr Lesern und mehr Resonanz verhelfen können. Außerdem sind sie Menschen mit gleichen Interessen; der Kontakt lohnt sich also und man lernt auf diese Weise neue Leute kennen.
Posted on Januar 17th, 2012
Filed under: Kunst und Mode